NRW-Städtebauförderung 2026 veröffentlicht

Mehrere Projekte im Kreis Kleve haben Zusage erhalten.

Pressemitteilung. Die schwarz-grüne Landesregierung hat das neue Städtebauförderprogramm veröffentlicht. Insgesamt gibt das Land damit 356 Millionen Euro für 139 Stadtumbauprojekte in 117 Kommunen frei. Der Landtagsabgeordnete Volkhard Wille freut sich, dass auch der Kreis Kleve hiervon profitieren wird.

„Unsere Städte und Gemeinden sind unser Zuhause. Und sie verändern sich in großer Geschwindigkeit. Die Ursachen sind vielfältig – zum Beispiel durch Klimaveränderungen, demografischen Wandel und Digitalisierung“, so Volkhard Wille. „Deshalb unterstützt NRW unsere Kommunen bei der notwendigen Transformation. Die Städtebauförderung ist dabei ein nicht wegzudenkender Baustein. Dass nun auch Projekte in fünf Kommunen im Kreis Kleve die Förderzusage erhalten haben, freut mich natürlich ganz besonders. Insgesamt fließen damit 7,457 Millionen Euro € in den Kreis Kleve. Es könnte nun sogar direkt losgelegt werden, denn formal ist ein Warten auf den Förderbescheid mittlerweile nicht mehr nötig.”

Diese Projekte im Kreis Kleve haben eine Förderzusage erhalten:

Emmerich am RheinKernprojekte Planungskosten für die Umgestaltung Postgebäude1,687 Millionen Euro
GochLebendiges Goch am Blau-Grünen Band Umnutzung des Verkehrskindergartens inkl. einer Pump-Track-Anlage1,919 Millionen Euro
KalkarHistorischer Stadtkern Bau der Campuspromenade, Inszenierung der Stadteingänge, Ökologische Aufwertung Weiher, Erneuerung Mobiliar und Wegweisersysteme sowie Strukturierung Spielplatz am Stadtpark2,195 Millionen Euro
KleveInnenstadt Kleve 2.0 Personen- und Radfahrer-Unterführung am Bahnhof; Qualifizierung der Stadtpromenade; Fußgängerzone: Herzogstraße bis Marktstraße, Marktstraße bis Fischmarkt; Neugestaltung der unteren Hagschen Straße; Neugestaltung Dr. Heinz Will Platz; Fassaden- und Hofflächenprogramm; Prinz Moritz Park Nord1,656 Millionen Euro
KranenburgOrtskern Gemeinbedarfsanteil (Räume der Kinder- und Jugendfeuerwehr) des Feuerwehrgerätehauses Kranenburg0,991 Millionen Euro

Die Städtebauförderung 2026 wird mit 185 Millionen Euro aus dem Land Nordrhein-Westfalen und mit 171 Millionen Euro durch den Bund finanziert. Die Finanzmittel der Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung sind für Fördergebiete bestimmt, die durch Beschluss der Gemeinde räumlich abzugrenzen sind. Die Förderung erfolgt auf Basis der zwischen Bundesregierung und den Landesregierungen abzuschließenden Verwaltungsvereinbarung sowie nach der NRW-Förderrichtlinie. Das Land NRW veröffentlich auf dieser Basis jährlich das aktuelle Städtebauförderprogramm.

Bereits jetzt können die Städte und Gemeinden Anträge für die Städtebauförderung 2027 stellen. Weitere Informationen zur Städtebauförderung des Landes NRW gibt es unter www.mhkbd.nrw/themenportal/staedtebaufoerderung.

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