Auf Einladung des Grünen Fraktionssprechers in Wuppertal Ulrich T. Christenn habe ich am 4. September 2026 das Naturschutzgebiet Eskesberg in Wuppertal besucht. Mitglieder des Naturwissenschaftlichen Vereins Wuppertal erläuterten die wechselvolle Geschichte dieses Gebietes: vor rund 200 Jahren wurde das Gebiet als Kalksteinbruch erschlossen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde dieser dann als Hausmülldeponie genutzt. Nach deren Schließung und Rekultivierung wurde es schließlich Naturschutzgebiet.
An diesem Gebiet lassen sich eine Reihe von Fragen diskutieren, die gerade in einem dicht besiedelten Industrieland wie NRW hoch aktuell sind:
Wie erhält man möglichst viele Grünflächen und den Freiraum?
Wann rekultiviert und wann reaktiviert man Brachflächen?
Wie gelingt es alte Industrieflächen für Gewerbe zu erschließen, um die die Neu-Inanspruchnahme von Freiraum zu verhindern?
Wie pflegt und erhält man langfristig Offenland-Lebensräume, die nicht mehr genutzt werden?
So konnten wir am konkreten Beispiel spannende Fragen des Naturschutzes, der Kommunal- und Landespolitik diskutieren.



