NRW ist in weiten Teilen ein dicht besiedeltes Industrieland. Kleingärten und Kleingartenanlagen erfüllen in Nordrhein-Westfalen vielfältige gesellschaftliche Funktionen: als städtische Grünflächen, ökologisch wertvolle Rückzugsräume und Orte des Natur- und Umwelterlebens. Sie bieten Freizeit und Entspannung Platz, die Möglichkeit zur Eigenerzeugung von Obst, Gemüse und Blumen und leisten wichtige Beiträge für gesellschaftliche Integration, kulturelle Vielfalt und Stadtkultur.
Es gibt insgesamt 118.000 Kleingärten in 1.600 Kleingartenanlagen in ganz Nordrhein-Westfalen. Schwerpunkte sind vor allem die städtisch geprägten Regionen des Ruhrgebiets und der Rheinschiene. Die Vereine und ihre Mitglieder vollbringen in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden wichtige Leistungen für das Allgemeinwohl. Sie schaffen und unterhalten öffentlich zugängliche Grünflächen zur Naherholung und tragen damit nicht nur zur Verbesserung des Wohnumfelds bei, sie vermitteln auch ein Stück Naturnähe und schaffen Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Das Kleingartenwesen leistet einen Beitrag zur Gartenkultur und ist darüber hinaus von städtebaulicher, ökologischer, stadtklimatischer und sozialer Bedeutung.
Grund genug im Rahmen der Umwelttour 2026 einmal eine Anlage zu besuchen – die Wahl viel dabei auf die Kleingartenanlage „Zur Rose“ in Sendenhorst. Zahlreiche Aktive des Vereins empfingen uns dort und führten uns durch die Anlage. Herzlichen Dank!




Fotos: Jule Heidbreder