Auen-Renaturierung vor den Toren der Landeshauptstadt

An der Grenze zwischen den Städten Düsseldorf und Monheim liegt die Urdenbacher Kämpe, ein mehrere hundert Hektare großes Naturschutzgebiet im Überflutungsbereich des Rheins (https://www.duesseldorf.de/stadtgruen/landschaft-naturschutz/naturschutzgebiete/urdenbach). Seit vielen Jahren führt hier die örtliche Biologische Station mit Unterstützung der Stadt Düsseldorf, des Kreises Mettmann und der NRW-Stiftung Naturschutzmaßnahmen durch. Das Gebiet hat sich dadurch auch zu einem Vorbild für ökologischen Hochwasserschutz und Auenrenaturierung entwickelt. Grund genug für mich, sich dieses Gebiet einmal persönlich anzuschauen und von der Biologischen Station die derzeit in Planung befindlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Gebiets-Anbindung an die Rhein-Dynamik durch Reaktivierung alter Flutmulden vorstellen zu lassen.

Unter Leitung von Julian Oymanns und Stephanie Egeling habe ich gemeinsam mit Lukas Mielczarek von Grünen Stadtratsfraktion Düsseldorf und Landtagsmitarbeit*innen Rebecca Joest, Patrick Motte und Carsten Rocholl das Gebiet besucht. Angesichts des dramatischen Niedrigwassers des Rhein und der Diskussion über die Weiterentwicklung des größten mitteleuropäischen Flusses hatte die Exkursion besondere Aktualität. Denn nur mit der konkreten Schaffung von Schwamm-Landschaften kann die Wasserrückhaltung der Landschaft verbessert werden, so dass Dürren und Niedrigwasser besser abgepuffert werden können.

Auf zum Klimamarsch nach Amste…