Am 16. März habe ich mit meinen Landtagskolleg*innen Antje Grothus, Astrid Vogelheim und Simon Rock den Gillbach in Rommerskirchen besucht. Auf Einladung von Katharina Janetta, die sich als Grüne und Vorsitzende des örtlichen Umweltausschusses für den Erhalt des Gillbaches engagiert, haben wir uns mit Vertreter*innen der örtlichen Politik ausgetauscht und die Örtlichkeit besichtigt. Der Gillbach ist für die Region identitätsstiftend, landschaftsprägend und ökologisch wertvoll. Für die Braunkohle hat er erst seine natürliche Quelle verloren, jetzt droht der Verlust seiner künstlichen Wasserzufuhr. Damit ist der Gillbach auf seiner halben Länge akut bedroht.
Derzeit gibt es unterschiedliche Positionen dazu, wie der Gillbach vor der Zeit des Bergbaus aussah und welche Verantwortung also RWE für seinen Erhalt trägt. Ich unterstütze daher weitere wissenschaftliche Untersuchungen und eine Prüfung, ob auch unabhängig davon eine Finanzierung einer Speisung des Baches im Oberlauf aus Mitteln des zu gründenden Ewigkeits-Fonds, dem Landeshaushalt und dem Strukturwandel möglich und umweltfachlich sinnvoll ist.

